Donnerstag, 24. Dezember 2009

Fröhliche Weihnacht

Alles Gute und ein schönes u. gesegnetes Weihnachtsfest!!!!


Weihnachten in ChiangMai ist nicht das gleiche, wie in Deutschland. Zwar bemühen sich die Thailänder, ebenfalls das Fest komerziell zu nutzen, aber die übertreiben den Kitsch einfach. In der größten ShoppingMall wurde ein megagroßer Weihnachtsbaum aufgestellt, in den Geschäften wird Weihnachsmusik gespielt, aber kaum ein Thailänder weiß, was das eigentlich für ein Feiertag ist.

Ich selbst bin über die Feiertage mit ein paar Freunden in den Süden südlich von HuaHin gefahren und lasse mir hier am Strand und am Pool unserer modernen Bungalowanlage die Sonne auf den Pelz brennen.
Damit habe ich quasi eine Weiße Weihnacht -> den weißen Sandstrand.
Am 1. Januar 2010 geht es dann wieder zurück nach ChiangMai, welches ich mit jedem Tag mehr lieb gewinne.

Dienstag, 10. November 2009

Umzug in ein neues Haus

Ich bin Christian u. Andrea sehr dankbar, dass sie mir eine Unterkunft in einer WG hier in ChiangMai zur Verfügung gestellt haben. In meinen WG-Mitbewohnern habe ich gute Freunde gefunden.
Allerdings war von vornherein geplant, in ein eigenes Haus zu ziehen. Endlich ist es soweit. Nachdem ich mir unzählige Häuser angeschaut habe, die mir meist von deutschen Freunden empfohlen wurden, habe ich mich nun endlich am Sonntag für dieses Haus entschieden:
Das Haus von vorne





Der Eingang






Der Flur
vorne links ist das Wohnzimmer, dahinter das Gästezimmer, an der Kopfseite geht es in die Küche und rechts geht es ins Master-Bedroom.



Das Wohnzimmer

Mittwoch, 4. November 2009

Moped gekauft

Nach langer, langer Zeit und nachdem einige von euch nachgefragt haben, warum nichts neues mehr im Blog erscheint, möchte ich euch wieder an meinem Leben hier in Thailand teilhaben lassen.
Warum hab ich nichts geschrieben??? Ist eigentlich total einfach zu erklären. Ich habe soviel erlebt, dass ich gar nicht wusste, was ich veröffentlichen soll und teilweise war ich auch einfach zu faul, etwas zu schreiben.

Zuallererst: Mir geht es hier sehr gut; oder .... mir geht es hier wieder sehr gut. Ich hatte zweimal mit einer Infektion am Ohr und im Hals zu kämpfen. Die Infektionen konnte ich mir nicht erklären. Aber inzwischen ist wieder alles in Ordnung und ich fühle mich recht gut.

In den ersten Wochen hatte ich einen Pickup von meinen Freunden zur Verfügung gestellt bekommen, mit welchem ich mich hier in Chiang Mai und Umgebung fortbewegen konnte. Auf dauer ist es hier aber nichts mit einem PKW. Die unzähligen Staus zehrten immer wieder am Geduldsfaden.
Was machen die Thais in diesem Fall???
Sie steigen auf ihr Moped und dann wird in Schlangenlinie sich zwischen den PKW´s durchgehangelt, um ans Ziel zu kommen.

Also habe auch ich mir ein Moped zugelegt. Jetzt darf ich eine Honda Air Blade mit 110 ccm mein Eigen nennen.

Das Moped hat eine ordentliche Beschleunigung und erreicht als Topgeschwindigkeit ca. 95 km/h.
Damit kann man die meisten Ziele gut erreichen und Parkschwierigkeiten gibt es auch nicht.

Allerdings ist das Mopedfahren sehr gefährlich. Gleich am ersten Tag nach dem Kauf meines Mopeds bin ich mit meinem Mitbewohner Daniel vom Central Plaza mit dem Moped nach Hause gefahren. Plötzlich fuhr ein langsames Moped quer über 2 Fahrspuren nach rechts rüber und schnitt Daniel den Weg ab. Daniel konnte die Kollision nicht vermeiden und stürzte. Als Folge hatte er diverse äußerliche Verletzungen an Fuß, Beinen und Armen. Glücklicherweise ist nichts schlimmeres passiert. Trotzdem musste Daniel in der Klinik medizinisch versorgt werden. Inzwischen ist alles wieder recht gut verheilt, aber Narben sind geblieben.
Es ist immer wieder wie russisches Roulette ... schaffe ich es, unbeschadet an Ziel zu kommen???
Ich bin froh, dass mir bisher nichts passiert ist.
Posted by Picasa

Donnerstag, 17. September 2009

Verirrt in den Bergen Thailands

Auftrag: 2 an der Arbeit unter Kindern interessiert Frauen mit dem Auto von Chiang Mai nach Sobtschom bringen, wo sie einige Tage bleiben werden.
Dauer: 3 Stunden Hinweg / 3 Stunden Rückweg

Die Strecke bin ich bereits vergangenen Sonntag mit Christian gefahren und ich habe mir Mühe gegeben, den Weg komplett einzuprägen.
Guter Dinge habe ich Maria und Alex von Ihrem Hotel abgeholt. Diesmal habe ich auch den Verkehr mit eingeplant, so das ich sogar vor der verabredeten Zeit vorm Hotel stand. Wer micht kennt, weiß, dass ich üblicherweise entweder ziemlich genau oder erst ein paar Minuten später auftauche.
Nachdem wir uns von Julia H. (aus Paderborn) verabschiedet haben (Julia ist gestern nach Deutschland zurück geflogen), sind wir dann frohen Mutes gen Nordosten losgefahren.
Auf etwa der Hälfte der Strecke nach ca. 1,5 Stunden Fahrt haben wir eine Pause an den Heißen Quellen eingelegt. Schon faszinierend, wenn aus dem Boden eine Fontäne mit super warmen Wasser hervorstößt und das permanent, die Temperatur reicht angeblich aus, um Eier darin zu kochen. Ausprobiert habe ich es nicht.
Leider habe ich hier auch den schlechtesten Kaffee genossen, den ich je in Thailand bisher getrunken habe.
Die Fahrt ging wie geplant nach 30 Minuten weiter. Nachdem wir weitere 1,5 Stunden unterwegs waren und alles auch reibungslos lief, wurde die Umgebung für mich immer unbekannter. Sind wir noch richtig?? Müssen wir noch ein Stückchen weiter. Wo ist die Abzweigung nach einer kleinen Rechtskurve, die zum Kinderheim führt?
Sind wir überhaupt im richtigen Ort? Die Schilder sind dort nur noch in Thaischrift. Maria u. Alex konnten mir nicht weiterhelfen, da sie ja noch nie hier waren. Aber großes Lob an sie, dass sie mein Herumirren nicht übel genommen haben, sondern mir immer Mut zugesprochen haben.
Nachdem wir nun ca. 1 Stunde sämtliche Seitenstrassen abgefahren sind, blieb uns nichts anderes übrig, als nach dem Weg zu fragen. Die Omi und auch die beiden Jugendlichen konnten kein Wort englisch und ich kein Wort Thai. Denen konnten wir keine Infos herauslocken. Lediglich in sein Handy hat der eine Jugendliche reingesprochen. In der Hoffnung, dass er Hilfe hinzuholt, blieb ich bei ihm stehen; aber scheinbar hat er nur mit jemanden über diesen dummen Farang gelästert, der neben ihn stand.
Jetzt musste ich Christian beichten, dass ich nicht weiterkomme ... wie peinlich ... es half nichts; ich rief Christian an. Er erklärte nochmals kurz den Weg ... allerdings brach das Gespräch ab > kein Empfang. Wir fuhren mit dem Auto die Straße ein Stückchen weiter, bis wir auf einem Hügel wieder Empfang hatten. Während Christian nochmals den Weg erläuterte und mir wichtige Eckpunkte nannte, musste ich das Warnsignal meines Handy vernehmen, welches darauf hin wies, dass das Akku recht leer ist. Wie es so kommen muss, brach wenige Sekunden später das Gespräch ab. Mein Handy bekam ich nicht mehr an. Also musste Marias Handy herhalten. Leider teilte Maria mir mit, dass auch ihr Akku leer ist.
Was tun?
Als nächstes versuchte ich es in einer Bankfiliale. Nachdem ich an den Filialleiter verwiesen wurde (wohl der einzige, der Englisch konnte), bekam ich eine Wegbeschreibung aufgemalt mit dem Hinweis, dass es nur 5 km entfernt ist.
Wieder Mut gefasst, sind wir die 5 km abgefahren, konnten aber immer noch nicht die Abzweigung finden. Leute auf der Straße wollten oder konnten uns nicht weiterhelfen, wahrscheinlich aber auch, weil sie uns nicht verstanden. Alles Fragen half nichts.
Zu guter letzt hielten wir vor einem Internetcafe neben dem Polizeicheckpoint an. Hier müssen die doch Englisch verstehen ... Fehlanzeige!
Nochmals versuchte ich, mit Marias Telefon bei Christian anzurufen. Es klappte!!! Ihm kurz erklärt, wo wir sind und gebeten, den Hausvater vom Kinderheim anzurufen, damit er uns da mit dem Moped abholt ... in diesem Moment brach das Gespräch wieder ab.
In der Hoffnung, dass Christian unserer Bitte nachkommt, haben wir dann geduldig auf ein Moped gewartet. Allerdings kam keins. Nach geraumer Zeit haben wir uns dazu entschlossen, es mal mit der örtlichen Polizei zu versuchen. Ich bin dann zum Gebäude des Polizeicheckpoints rübergegangen und fand dort 2 Polizisten in T-Shirt und Boxershorts (oder was ähnliches) vor. Wahrscheinlich war es ihnen peinlich, dass ich sie in diesem Outfit sah, was mir allerdings in diesem Moment total egal war. Ich habe sie dann in englisch zugetextet, bis ich den Eindruck hatte, dass einer der beiden mich verstanden hat und auch das Kinderheim kennt. Ich fragte ihn mit Händen und füssen und in thai-englisch, ob er uns den Weg zeigen kann und wir ihm folgen können. Er nickte zustimmend und verschwand wieder in seinem Büro, von wo er wenige Momente später in kompletter Uniform und in gewachsten Polizeistiefeln wieder herauskam.
Gerade in diesem Moment schaltete Maria ihr Handy erneut ein und das Telefon klingelte sofort. Am anderen Ende war Neaw (jetzt weiß ich endlich, wie ihr Name geschrieben wird), die Dolmetscherin von Christian und Andrea. Ich sagte ihr kurz, dass ich das Handy an den Polizisten weitergebe. Ihm erklärte sie dann in Thai, wohin wir wollten. Verständiges Nicken des Polizisten machte uns Mut. Nachdem der Polizist aufgelegt und mir das Handy zurückgab, wies er uns an, dass wir dem Polizeiauto folgen sollten.
Im Schneckentempo fuhren wir ca. 500 Meter die Strasse entlang, bis das Polizeiauto auf einmal nach rechts abbog. Häh??? Rechts???? Diese Abzweigung hatte ich total nicht mehr in Erinnerung, aber kurz danach kam mir die Umgebung wieder bekannt vor. Nach weiteren 200 Metern konnten wir bereits das Kinderheim hinter einer Baumreihe erkennen.
Die Aufregung war groß, als wir beim Kinderheim mit Polizeiescorte vorfuhren und wahrscheinlich wird es auch das Dorfgespräch für die nächsten Wochen sein. Wir bedankten uns herzlich für die Hilfe der Sheriffs.
Im Kinderheim wurden wir herzlichst empfangen. Die Hauseltern kannte ich bereits vom Sonntag, so dass das Eis schnell gebrochen war.
Nach einem leckeren Thaiessen habe ich mich dann von allen (auch von Maria u. Alex) verabschiedet und bin wieder zurück nach Chiang Mai gefahren. Diesmal ohne sich zu verfahren ;-)
Ein Erlebnis ... dass ich so schnell wohl nicht mehr vergessen werde ...

Montag, 14. September 2009

Ankunft in Chiang Mai und erste Tage

Am Samstag nachmittag bin ich nach einem 11 Stunden Flug und einem weiteren Inlandsflug (etwa 1 Stunde) in Chiang Mai angekommen und wurde dort am Flughafen von Christian herzlichst empfangen. Christian brachte mich dann auch zu meiner WG, wo ich dann meine 3 Mitbewohner kennenlernte.
Die ersten 2 Tage sind wie im Flug vergangen. Am Sonntag ging es gleich nach Sobtschom (Kinderheim), wo wir eine Freiwillige Helferin (kommt aus Paderborn) abholten, weil sie am Mittwoch zurück nach Deutschland reisen wird. Gestern haben wir dann mit 2 weiteren Freiwilligen (ebenfalls aus Paderborn; alle 3 kannte ich vorher nicht) und der Dolmetscherin Niau den SundayMarket in ChiangMai unsicher gemacht.
Heute hat Christian mir das Büro gezeigt und wir haben gemeinsam dafür gesorgt, dass die Kinder in den 4 Kinderheimen die nächsten 14 Tage ihr Essen auf den Tisch bekommen werden. ;-)
Das Bankwesen hier in Thailand ist etwas anders als bei uns in Deutschland.
Den heutigen Tag haben wir dann mit einem netten Thaiessen in schöner Atmosphere abgeschlossen.

Für morgen ist eine Fahrt nach Mae Sa zum ElefantenCamp geplant. Wenns interessant ist, werde ich sicherlich hier davon berichten ... ;-)

Montag, 7. September 2009

Abschied fällt schwer

Wie schwer mir der Abschied von all meinen Verwandten und Freunden fällt, hatte ich nicht vorausgesehen.
Gestern hat meine Familie hierzu eine kleine Abschiedsfeier im Garten meiner jüngsten Schwester organisiert. Fast alle waren da. Lediglich Artur und seine Familie konnten aufgrund der langen Anreise (wohnhaft in Süddeutschland) nicht dabei sein. Riesig gefreut habe ich mich über das T-Shirt, vorne und hinten bedruckt mit aktuellen Fotos meiner Oma, Eltern, Geschwister, Schwager und Schwägerinnen und meinen ganzen süssen und lieben Nichten und Neffen. Ich werde das T-Shirt auf jeden Fall in Ehren halten!!!




Am Abend sind wir dann recht spontan mit ein paar Freunden grieschisch Essen gegangen. Es war echt schön, sich nochmals ein wenig mit ihnen zu unterhalten. Gekrönt wurde der Abend dann noch mit gemeinsamen Bowlen.



Donnerstag, 20. August 2009

Letzte Hürde genommen / Jahresvisum erhalten

Nun ist auch die letzte Hürde genommen. Gestern habe ich ein Non-Immigration Visa für Thailand erhalten. Das Visum ist für ein Jahr gültig und ich darf mehrfach einreisen. Allerdings muss ich trotz des Jahresvisums alle 90 Tage das Land verlassen. Dies wird im allgemeinen Borderruns genannt. Man verlässt das Land per Auto oder Bus und reist sofort wieder ein.
Laut dem Mitarbeiter des Honorarkonsulats Thailands in Essen gibt es diese Regel, damit sichergestellt wird, dass sich niemand im Land aufhält, der keine Aufenthaltsgenehmigung hat.
Ganz verstanden habe ich den Sinn noch nicht, aber mit den Borderruns werde ich wohl leben müssen.
Unabhängig davon freu ich mich auf die bevorstehende Zeit.
Andrea und Christian haben mir ein WG-Zimmer in einem Vierparteien-Haus organisiert. Mir steht ein Zimmer mit eigenem Bad zur Verfügung. Küche und Wohnzimmer werden gemeinsam genutzt; wie ich denke, ist das eine gute Lösung für den Anfang.

Sonntag, 2. August 2009

Ticket nach Thailand erworben

Gestern bin ich aus dem Urlaub zurück gekommen. Die Zeit war sehr erholsam.

Während des Urlaubs habe ich das Flugticket nach Bangkok für den 11.09.2009 bei Air Berlin gebucht. Damit steht der Termin für die Abreise fest.

Samstag, 11. Juli 2009

vorletzter Urlaub in Europa ???

Bevor es nach Asien geht trete ich heute meinen vorletzten Urlaub in Europa an. Es geht zum Campen nach Griechenland!!!!!!

Samstag, 4. Juli 2009

erste Aufgaben in Chiang Mai

Ich bin froh, dass ich in Thailand nicht ganz allein sein werde, sondern Leute kenne, mit denen ich mich vor Ort austauschen kann und denen ich bei ihrer Arbeit helfen kann.
Dies gibt mir Möglichkeiten, gleich am Anfang voll einzusteigen und sofort Kontakte knüpfen zu können.

Christian und Andrea haben bereits 3 Kinderheime in Thailand eröffnet (das 4. ist in der Mache) und geben so Kindern, die sonst keine Chance auf Schule und gesundes Aufwachsen haben die Möglichkeit einer vernünftigen Ausbildung und Ernährung.

Meine vorrangige Aufgabe wird es sein, Andrea und Christian nach Bedarf zu unterstützen.
Dies beinhaltet:
- in den Kinderheimen vorbeischauen
- Besucher/Interessenten/Spender/Pateneltern die Projekte zeigen
- und auch mal ein paar Tage vor Ort bleibt
- reparieren, austauschen, Nachschub hinbringen, etwas abholen usw. usw. usw.
... im Grunde genommen ein Mann für alle Fälle ;-)

Natürlich muss ich auch von etwas leben; also werde ich mich nach Verdienstmöglichkeiten umschauen müssen, um meine Unkosten zu decken.
Wichtig ist natürlich auch noch das Aufenthaltsvisum, welches mir derzeit noch etwas Sorgen bereitet.

Freitag, 3. Juli 2009

Auf unbestimmte Zeit nach Thailand

Mitte Mai teilte mir und meinen lieben Kollegen (insgesamt 16) mein langjähriger Arbeitgeber überraschend mit, dass er einen Bereich der Firma zum 30.09.2009 schliessen wird.
Diese Mitteilung führte dazu, dass ich mir die Frage stellte, wie es in meinem Leben weitergehen soll.

Nach reiflicher Überlegung und Rücksprache mit vertrauenswürdigen Personen aus meinem persönlichen Umfeld habe ich mich daher entschlossen, die mir zur Verfügung stehende Zeit zu nutzen und neue Wege auszuprobieren.

Als ersten Schritt werde ich ca. Mitte September 2009 auf unbestimmte Zeit nach Thailand ausreisen.
Mein erster Aufenthaltsort wird Chiang Mai sein.

... weiteres werde ich hier in kürze Berichten ...